Posts in Category: Schulpferde

Der Gmiatliche: Piccolo

Piccolo ist der Neuzugang im Stall und erst seit Ende Juli 2020 bei uns. In dieser kurzen Zeit hat das 16-jährige Pony schon die Herzen vieler Fans erobert. „Picco“ ist ein äußerst gemütlicher Typ und erledigt seinen Job im Schulbetrieb sehr brav. Er hatte aufgrund der Umstände noch nicht viele Gelegenheiten, am Ponyreiten teilzunehmen. Aber wenn er dabei war, war er immer sehr umschwärmt, weil er den Kindern seine tiefe Zuneigung zeigt – und das spüren auch die Kleinsten schon!

Der Frechdachs: Emil

Als Emil mit drei Jahren zu uns in den Stall kam, kannte er weder Sattel noch Trense – und schon gar keine Reiter. Wir mussten ihm die komplette Grundausbildung geben. Aber das Österreichische Reitpony lernte sehr schnell und hatte sichtlich Spaß dabei. Bereits nach einem halben Jahr konnte er im Schulbetrieb eingesetzt werden. Heute ist er sechs Jahre alt und der Frechdachs unter den Schulpferden. Handys und andere Gegenstände sollte man immer vor ihm in Sicherheit bringen – er hat das alles zum Fressen gerne! Und selbst wenn er ab und zu seine Reiter verliert, weil ihm zwischendurch wieder irgendein Schabernack einfällt – Emil ist vor allem bei den Kleinen ein sehr beliebtes Schulpferd und auch beim Ponyreiten immer gerne dabei.

Der Doc: Dr. Holló

Dr. Holló ist seit Mai 2019 bei uns im Stall. Das heute sieben Jahre alte Ungarische Warmblut war damals noch feucht hinter den Ohren und musste erst einmal viel lernen. Als Teenager sammelt „Doc“ auch jetzt noch immer neue Erfahrungen. Wie es in dem Alter typisch ist, erweckt er manchmal den Eindruck, dass er den Ernst des Lebens noch nicht erkannt hat: Ihm fällt immer mal wieder ein Blödsinn ein 😉 Dennoch gilt er unter den Reiterinnen und Reitern als zuverlässiges Schulpferd und wird daher von allen sehr geschätzt.

Der Fighter: Lumpi

Lumpi war fünf Jahre alt und noch ganz grün hinter den Ohren, als er eines unserer Schulpferde wurde. Das Deutsche Sportpferd lernte schnell und half vielen Reiterinnen und Reitern, das Reitabzeichen zu absolvieren. Achtjährig erlitt Lumpi eine schwere Kolik. Doch er hatte inzwischen so viele Fans im Verein gewonnen, dass sie Geld sammelten, um die Operation zu bezahlen. Er brauchte ein halbes Jahr, um sich zu zurückzukämpfen, aber seitdem ist er für seine Schulreiterinnen und -reiter immer voll da! Mittlerweile ist Lumpi ein Liebling der Kinder beim Ponyreiten und wird als sehr zuverlässiges Schulpferd von Anfängern und Fortgeschrittenen geschätzt.

Unser „Opa“: Nanu

Nanu ist ein 26-jähriger Haflinger und schon am längsten bei uns im Verein. Er kam mit vier Jahren als sehr schwieriges Pferd zu uns. Aber er erwies sich als lernwillig und konnte nach zwei Jahren im Schulbetrieb eingesetzt werden. Anfangs durfte er jedoch nur von guten Reitern geritten werden, da er schwache Nerven hatte. Mit 15 Jahren wurde er dann ruhiger, und seitdem fühlen sich auch weniger erfahrene Reiter auf ihm pudelwohl. Inzwischen ist er der Opa im Team, aber immer noch fit und stets gut drauf. Er hat die Ruhe weg, sodass ihn heute auch kleine Kinder reiten können. Auch beim Ponyreiten ist er natürlich recht populär!

Wie Phönix aus der Asche: Wilya

Wilya ist ein Westfälisches Warmblut und 21 Jahre alt. Sie kam im Februar 2015 zu uns. Damals war sie als „Therapiepferd“ inseriert worden und stand in Niederbayern. Bei der Besichtigung traf uns fast der Schlag: Wilya war abgemagert und in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Sie hätte nicht mehr lange zu leben gehabt. Die Aussicht, sie wie geplant im Schulbetrieb einzusetzen, war gleich null. Doch aus Mitleid kaufte unsere Reitlehrerin die Stute, um sie aus den unwürdigen Umständen zu retten. Nach einem halben Jahr bei uns im Verein war Wilya wieder aufgefüttert und austrainiert. Und wie durch ein Wunder stellte sich nach ersten Versuchen im Schulbetrieb heraus: Wilya ist ein absolutes Verlasspferd! Seitdem setzen wir sie als Schulpferd ein – und jeder Erwachsene, der seitdem bei uns im Verein das Reiten gelernt hat, hat es auf ihr gelernt!

Die Chefin: Jenny

Jenny ist ein Reitpony, das vor sechzehn Jahren als Problempferd zu uns kam. Hier war sie von Anfang an gut aufgehoben, da sie äußerst ungern alleine war – und das ist in unserem lebhaften Stall nie der Fall! Mittlerweile ist Jenny 22 Jahre alt und die Chefin unter den Schulpferden. Ihre Vorbesitzer ritten sie nur im Westernstil, weshalb wir ihr die englische Reitweise erst beibringen mussten – keine leichte Aufgabe! Trotzdem entwickelte sie sich über die Jahre zu einem zuverlässigen Pony für Anfänger. Wegen ihrer ruhigen, ausgeglichenen Art ist Jenny auch beim Ponyführen sehr begehrt und daher aus unserem Schulbetrieb nicht mehr wegzudenken.

Der Liebling der Kids: Kaviar alias Blacky

Kaviar, von allen nur „Blacky“ genannt, ist neun Jahre alt und kam Ende März 2018 direkt aus Ungarn zu uns. Das kleine Pony liebt nicht nur Kinder über alles, sondern ist allgemein sehr unkompliziert, weshalb es von Anfang an im Schulbetrieb einsetzbar war. Dabei gewann Blacky gleich 2019 mit einem neunjährigen Mädchen auf dem Rücken die Stadtmeisterschaft. Wegen seines tadellosen Charakters ist er bei Kindergeburtstagen oft der Star und macht auch beim Ponyreiten einen guten Job. Alles in allem ist Blacky ein tolles, zuverlässiges Schulpferd ohne Macken.

Der Feinfühlige: Apollo

Apollo war 2016 ein Geschenk an den Verein: Seine Vorbesitzerin war einfach begeistert, wie die Schulpferde bei uns gehalten und umsorgt werden. Sie wusste, dass er bei uns bestens aufgehoben ist. Das 20-jährige Warmblut ist hervorragend ausgebildet und wird daher seit dem ersten Tag im Schulbetrieb eingesetzt. Apollo ist sehr sensibel und dadurch fein zu reiten. Trotz seines fortgeschrittenen Alters ist er immer noch recht frisch und gegenüber seines Reitschülerinnen und -schülers durchaus fordernd. Dank seines gutmütigen Wesens ist er bei Klein und Groß äußerst gern gesehen!